Konzept

HISTORIA, der nationale Schweizer Geschichtswettbewerb, prämiert herausragende Arbeiten von Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die im Bereich der Geschichte verfasst wurden. Sie müssen einem forschenden Ansatz folgen und einen regionalen Bezug haben. Die Einzel- oder Gruppenarbeiten können in einer der vier Landessprachen eingereicht werden. Ein breit angelegtes Rahmenthema für den alle zwei Jahre ausgeschriebenen Wettbewerb wird von HISTORIA als Leitfaden vorgegeben.

Der Wettbewerb ist gesamtschweizerisch angelegt und fördert damit auch den Austausch zwischen allen Landesteilen.

Für Schüler und Schülerinnen, die eigenständige Forschungen im allgemeinen Schulunterricht erarbeiteten, bietet der Geschichtswettbewerb HISTORIA eine zusätzliche Chance, diese Arbeiten einer grösseren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Neben der Befriedigung und Wertschätzung durch die Teilnahme am Wettbewerb winken äusserst attraktive Preise, wie Geldbeträge, aber auch die Möglichkeit, sich für ein internationales HISTORY CAMP zu bewerben.

ZIELE

Der Wettbewerb will:

  • junge Menschen dazu motivieren, sich unabhängig und kritisch mit der eigenen und der europäischen Geschichte auseinander zu setzen,
  • wissenschaftliches Arbeiten zu fördern,
  • den kulturellen Austausch durch die internationalen HISTORY CAMPS fördern,
  • Nachhaltigkeit erreichen durch Förderung der Toleranz bei Kindern und Jugendlichen,
  • grenzüberschreitende Dialoge und neuen akademischen Debatten an nationalen und internationalen Tagungen ermöglichen,
  • nationale und internationale Treffen von Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen umsetzen und  damit den Austausch über die eigene historische Herkunft fördern.
ZIELGRUPPE

Der Wettbewerb richtet sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 bis 21 Jahren angesehen. HISTORIA fördert insbesondere auch die Teilnahme von Berufsschulabsolvent/-innen und SEK-I-Abgänger/-innen. Das Ziel von HISTORIA ist es, in jedem Kanton eine solide Verbindung zu mindestens einer Schule aufzubauen.

WEITERE AKTIVITÄTEN

Neben der Durchführung des Wettbewerbes alle zwei Jahre ist es das Ziel von HISTORIA, ein breites Netzwerk aller wichtigen Akteure, die auf dem Gebiet der Geschichte tätig und bereit sind, das historische Forschen von jungen Menschen zu fördern, aufzubauen. Aktuelle und mögliche Partner dabei sind in erster Linie Archive und Museen sowie EUSTORY, das europäische Netzwerk der Geschichtswettbewerbe. HISTORIA hat auch selber schon Jugendakademien durchgeführt. Zudem stellt HISTORIA regelmässig seine Arbeit an verschiedenen Anlässen, wie zum Beispiel an den schweizerischen Geschichtstagen oder an der GV der Deutschschweizerischen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik (DGGD).

ORGANISATION

HISTORIA ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Er besteht aus Vorstand, Leitungsteam und Generalversammlung; die laufenden Geschäfte werden an eine Koordinationsstelle delegiert.

 PARTNERSCHAFTEN UND VERNETZUNG

HISTORIA verfügt über einige äusserst wertvolle Partnerschaften. Besonders erwähnenswert ist das Netzwerk EUSTORY, das den europäischen Horizont öffnet und es den PreisträgerInnen ermöglicht, an einem der jährlich durchgeführten Jugendseminare teilzunehmen. Das Netzwerk trifft sich normalerweise einmal pro Jahr zu einer Generalversammlung. Es wird von verschiedenen Stiftungen und von Mitgliederbeiträgen getragen. Unter Partner finden Sie weitere wichtige Stakeholder von HISTORIA.

HISTORIA informiert Interessierte drei bis vier Mal jährlich per E-Newsletter über Neuigkeiten zum Wettbewerb und Aktivitäten des Vereins.

Die Homepage wird zeitnah bewirtschaftet und informiert über den aktuellen Stand des Wettbewerbs. Kurze Texte und Fotos dienen einem schnellen Überblick; vertiefte Berichte und Arbeitshilfen für Schüler/-innen und Lehrer/-innen können als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Ebenfalls findet man Links zu den aktiv mitarbeitenden Archiven, die sich bereit erklärt haben, Quellen und Materialien für den jeweils laufenden Wettbewerb  zusammen zu stellen.